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    How to Raclette – So machen es die Schweizer

    Schlemmen bis der Arzt kommt! – Um die Feiertage herum fühlen wir uns jedenfalls das ein oder andere Mal, als wären wir kurz davor. Damit es auch bei weihnachtlicher Überbeanspruchung nicht ganz so weit kommt, gibt es eigentlich nur eine Regel: lieber viele kleine Portionen über einen längeren Zeitraum essen als eine riesige innerhalb kürzester Zeit.

    Daher ist Raclette das ideale Gericht, um in gemütlicher Familienrunde reichlich leckeres Essen zu genießen. Schließlich schmilzt man in den Pfännchen immer kleinere Käse-Portionen und kann während der Wartezeit auf die nächste Runde auch mal durchatmen. 

    Die geheime Zutat ist immer Käse. 

    Sprichwort aus Tadschikistan

    Raclette, so genießt du den Gaumenschmaus richtig!
    Raclette, so genießt du den Gaumenschmaus richtig!


    Raclette pur

    Was viele nicht wissen: Die Deutschen essen Raclette nicht richtig. Jedenfalls aus Schweizer Perspektive, wo der geschmolzene Käse den Status eines Nationalgerichts hat. Wir verraten Dir nicht nur einige Fakten rund ums Raclette, sondern auch, was Du für einen unverfälschten Genuss beachten solltest!

    1. Kein Fleisch! Der Schweizer rümpft die Nase, wenn er sieht, was wir alles überbacken. Gerade gebratenes Fleisch macht dem Käsearoma Konkurrenz. Und zwar so doll, als könnte man den Käse auch gleich weglassen.

    2. Guter Raclette-Käse – und bitte keine Scheibletten! Original Schweizer Käse von der Käsetheke hat seinen Preis, aber der lohnt sich auch. Du wirst es garantiert nicht bereuen.

    3. Keine Experimente! In den Käse gehören maximal Pfefferkörner. Keine Champignons, keine Paprika, keine Tomaten. Punktum.  

    4. Das richtige Getränk wäre ein trockener Weißwein oder Schwarztee. Wasser verklumpt mit dem Käse im Magen und führt zu Bauchschmerzen. Wie unnötig.

    5. Beilagen: Pellkartoffel, Gurke, Essigzwiebeln. Nicht mehr und nicht weniger.

    6. Anfängerfehler: Käserinde entfernen. Die Rinde vom Raclette-Käse kann man durchaus mitessen, also oute Dich nicht als Beginner und lass sie einfach dran.

    7. Wellensittich raus! – Jedenfalls, wenn Dein Raclette-Grill mit Teflon beschichtet ist. Beim Erhitzen entstehen nämlich Gase, die für Käfigvögel lebensbedrohlich sind. Stell Dir das Drama an Weihnachten vor!

    8. Raclette isst man im Winter. Alles andere machen nur Touristen.

    Jetzt bist Du ein richtiger Raclette-Profi, der mit seinem Wissen beim nächsten Familien-Schlemmen glänzen kann. Ob man sich daran hält, oder nicht – schließlich gilt ja eigentlich: Erlaubt ist, was schmeckt! Wir wünschen jedenfalls einen guten Appetit!