Taschenfederkernmatratzen
Bei Taschenfederkern-Matratzen werden die Federn in voneinander getrennte Stofftaschen eingearbeitet. So entsteht eine sehr gute Punktelastizität sowie ein hoher Liegekomfort.

Taschenfederkernmatratzen – die Klassiker unter den Matratzen

Die Matratze ist für einen erholsamen Schlaf eine der wichtigsten Komponenten im Bett. Sie stützt den Körper, bietet wahlweise ein kühles oder warmes Schlafklima und ist in unterschiedlichen Härtegraden zu haben. Taschenfederkernmatratzen gehören zu den Klassikern unter den Matratzen: Sie bestehen aus ummantelten Stahlfedern, die den Körper im Liegen abstützen, und sind nicht zuletzt wegen der verhältnismäßig günstigen Anschaffungskosten beliebt. Hier erfährst Du, für wen sich Taschenfederkernmatratzen besonders gut eignen und was Du vor dem Kauf beachten solltest.

  1. Taschenfederkern – was ist das eigentlich?
  2. Qualitätsmerkmale von Taschenfederkernmatratzen
  3. Für wen sind Taschenfederkernmatratzen geeignet?
  4. Auf einen Blick: Die Vor- und Nachteile von Taschenfederkernmatratzen
  5. Was sollte man bei der Auswahl der Größe beachten?
  6. Kauftipps: Darauf solltest Du vor dem Kauf achten
  7. Fazit: Günstig & gut – Taschenfederkernmatratzen

1. Taschenfederkern – was ist das eigentlich?

Die Taschenfederkernmatratze als Ausführung für das Doppelbett

Eine Taschenfederkernmatratze besteht – wie ihr klassisches Pendant, die Federkernmatratze – aus Stahlfedern, die allerdings, anders als bei der herkömmlichen Variante, einzeln in kleine Stofftaschen eingenäht sind. Das schont zum einen die Federn, die so länger halten, und verhindert zudem die typische Geräuschentwicklung, die bei Federn ohne Ummantelung schon einmal auftreten kann. Zum anderen spürt der Schlafende die Federn nicht so stark wie bei Modellen ohne Taschen.

Der größte Unterschied zu einer klassischen Federkernmatratze ist allerdings die Punktelastizität. Während herkömmliche Modelle flächenelastisch sind, also im Ganzen einsinken, reagieren Taschenfederkernmatratzen punktuell auf Druck und sinken nur dort ein, wo Du liegst. Das stützt die Wirbelsäule und sorgt für eine ergonomische Schlafhaltung.

2. Qualitätsmerkmale von Taschenfederkernmatratzen

Auf die Federn kommt es an: Je mehr Federn die Matratze hat, desto optimaler kann sie sich auf die Körperhaltung des Nutzers anpassen, sprich, desto höher ist die Punktelastizität. Eine Taschenfederkernmatratze mit einer Breite von einem Meter und einer Länge von zwei Metern sollte mindestens mit 1.000 Federn ausgestattet sein.

Ein Indiz für eine hohe Qualität ist auch das Gewicht: Taschenfederkernmatratzen wiegen generell weniger als Latexmatratzen, sind jedoch schwerer als Modelle aus Kaltschaum. Hier gilt: Je höher das Gewicht, desto mehr Federn besitzt die Matratze und desto hochwertiger ist sie.

Tipp: Eine spezielle Ausführung der Taschenfederkernmatratze ist die Tonnentaschenfederkernmatratze: Die Stahlfedern sind tonnenförmig und bieten so eine höhere Flexibilität und eine noch bessere Anpassung an den Körper.

3. Für wen sind Taschenfederkernmatratzen geeignet?

Durch den Abstand der Federn untereinander sind Taschenfederkernmatratzen vor allem für Menschen, die gerne kühl schlafen, geeignet: Die Federn lassen viel Luft durch, das sorgt für ein angenehmes Schlafklima, wenn man stark schwitzt. Zudem sind sie für Menschen aller Gewichtsklasse geeignet, weil sie sehr stabil und robust sind.

Federkernmatratzen werden auch gerne auf Boxspringbetten eingesetzt und sind insbesondere für feste Lattenroste ideal. Verwendest Du einen verstellbaren Lattenrost, sind Matratzen mit federndem Innenleben jedoch nicht gut geeignet, da sie weniger flexibel sind als etwa solche aus Latex oder Kalt- beziehungsweise Formschaum.

Auch Allergiker sollten besser zu einem anderen Matratzentyp greifen, wie etwa zu Latex. In den Taschen kann sich Staub ansammeln, der wiederum ein idealer Nährboden für Hausstaubmilben ist.

4. Auf einen Blick: Die Vor- und Nachteile von Taschenfederkernmatratzen

Taschenfederkernmatratzen zählen zu den beliebtesten Matratzentypen – und das aus guten Gründen. Das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis und ein hoher Liegekomfort stehen zum Beispiel auf der Haben-Seite dieses Matratzentyps. Allerdings sind sie dennoch nicht unbedingt für jeden Nutzer die beste Wahl. Hier findest Du die wichtigsten Vor- und Nachteile, die Du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.

Vorteile

Nachteile

Vergleichsweise günstig Hohes Gewicht
Optimale Luftzirkulation Nicht für verstellbare Lattenroste geeignet
Für jedes Körpergewicht geeignet Anfällig für Staub
Hohe Anpassung an den Liegedruck

5. Was sollte man bei der Auswahl der Größe beachten?

Zwei Matratzen sind für Doppelbetten häufig die bessere Wahl.

Für Einzelbetten sind Matratzen mit den gängigen Maßen 80 x 200 und 90 x 200 Zentimeter im Handel. Diese eignen sich auch für Doppelbetten in Breiten von 1,60 m beziehungsweise 1,80 Metern. Darüber hinaus gibt es Übergrößen mit 1,40 und 1,60 Metern Breite.

Ob Du in einem Doppelbett eine durchgehende Matratze oder zwei einzelne auswählst, hängt von verschiedenen Bedingungen ab: Viele mögen die „Besucherritze“ nicht, die mit zwei Matratzen entsteht. Verhindern lässt sich diese allerdings durch einen Topper. Wenn beide Nutzer etwa dasselbe Gewicht und ähnliche Schlafgewohnheiten haben, spricht nichts gegen eine durchgehende Taschenfederkernmatratze.

In allen anderen Fällen sind zwei Matratzen die beste Wahl. Achte hierbei darauf, dass beide dieselbe Höhe aufweisen. Zudem ist es dann auch notwendig, zwei einzelne Lattenroste zu nutzen.

6. Kauftipps: Darauf solltest Du vor dem Kauf achten

Taschenfederkernmatratze für Einzel- und Doppelbetten mit sieben Liegezonen

Der Kauf einer Taschenfederkernmatratze steht an und Du hast Dich bereits für eine Breite beziehungsweise für den Kauf zweier einzelner Modelle für das Doppelbett entschieden? Hier erfährst Du, worauf Du außerdem noch Rücksicht nehmen solltest.

Raumgewicht

Der Taschenfederkern wird von einer Polsterung ummantelt, deren Raumgewicht für den Liegekomfort ausschlaggebend ist. Hochwertige Polsterungen verfügen über ein Raumgewicht von mindestens 30 Kilogramm pro Quadratmeter.

Liegezonen

Eine Taschenfederkernmatratze ist je nach Modell in drei, fünf, sieben oder neun Liegezonen eingeteilt. Diese sind auf die unterschiedlichen Anforderungen der Körperteile optimiert, lassen also beispielsweise das Becken stärker einsinken als die Schultern, und stützen die Wirbelsäule. Je mehr Liegezonen, desto höher ist der Komfort auf der Matratze.

Passender Lattenrost

Der Lattenrost ist für einen optimalen Liegekomfort die halbe Miete. Du solltest daher hier ebenfalls auf eine hohe Qualität mit möglichst vielen Leisten und einem geringen Abstand zwischen ihnen achten. Darüber hinaus sollten die Liegezonen des Lattenrostes zu denen der Matratze passen.

Eine hohe Matratze erleichtert das Aufstehen.

Höhe

Hier kommt die Auflagehöhe Deines Bettes ins Spiel: Die Matratze kann ruhig höher sein als der Bettrand, sollte jedoch niemals niedriger sein, um harte Kanten zu vermeiden. Es gibt einfache Taschenfederkernmatratzen bereits mit einer Höhe von etwa sieben Zentimetern. Diese sind jedoch eher für Gästebetten empfehlenswert. Eine gute Matratze weist eine Höhe von mindestens 16 Zentimetern auf.

7. Fazit: Günstig & gut – Taschenfederkernmatratzen

Beim Kauf einer Taschenfederkernmatratze hast Du die Wahl unter verschiedenen Ausstattungsmerkmalen wie Höhe, Raumgewicht, Liegezonen und Punktelastizität. Finde jetzt die optimale Taschenfederkernmatratze für Deine persönlichen Ansprüche und den besten Schlafkomfort!

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