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Staubsauger – keine Chance für Staub und Krümel

Wenn Du in der Wohnung auf durchgehenden Teppichboden setzt oder viele Teppiche hast, kommst Du ohne Staubsauger nicht aus. Das Säubern größerer Flächen wird damit zum Kinderspiel. Aber auch für anspruchsvolle Jobs sind die Haushaltsgeräte unschätzbar. Polstermöbel und schwer erreichbare Stellen pflegst Du ganz ohne Mühe. Aber wie genau funktioniert ein Staubsauger, welche Modelle gibt es und welcher Sauger passt zu Deiner Wohnung? Grund genug, sich hier einmal etwas genauer mit Staubsaugern zu beschäftigen.

  1. Ein Blick auf die Technik: Wie funktioniert ein Staubsauger?
  2. Ein Sauger für alle Fälle: Die Modellvielfalt
  3. Die Sache mit den Staubsaugerbeuteln
  4. Energieeffizienzklassen und Saugleistung: Das solltest Du beachten
  5. Wie oft muss man staubsaugen?
  6. Darauf solltest Du beim Staubsaugerkauf achten
  7. Praxistipps: So saugst Du besonders effizient Staub

1. Ein Blick auf die Technik: Wie funktioniert ein Staubsauger?

Der Aufbau eines Staubsaugers ist simpel:

  • Neben dem Ansaugrohr besteht das Gerät aus einem Korpus, in dem ein Motor ein Gebläse antreibt.
  • Dazwischen befindet sich ein Auffangbehälter, entweder ein Spezialbeutel oder ein Sammelbehälter.
  • Das Gebläse erzeugt Unterdruck im Gerät. Dadurch wird durch das Ansaugrohr der Schmutz ins Innere des Staubsaugers gezogen und gelangt zu einem Filter. Die festen Partikel werden vom angesaugten Luftstrom separiert und landen im Sammelbehälter, die gereinigte Luft strömt über den Motor, kühlt diesen und gelangt über Lüftungsschlitze wieder nach außen.
  • Dem Ansaugrohr wird, je nach zu reinigender Oberfläche, ein Aufsatz vorgeschaltet, die Saugintensität kann in aller Regel reguliert werden.

Kompakte Saugkraft für schwer erreichbare Stellen

2. Ein Sauger für alle Fälle: Die Modellvielfalt

Wenn auch in allen Staubsaugern prinzipiell die gleiche Technik verborgen ist, ist die Bandbreite der verfügbaren Modelle sehr groß. Für jede Art von Bodenfläche oder Zimmergröße gibt es passende Geräte. Das entscheidende Kriterium für einen Staubsaugerkauf ist die Beschaffenheit des Bodens, den Du säubern musst.

Bodenstaubsauger Dabei handelt es sich um die Basisvariante, die sich für normale Haushaltsaufgaben eignet. Es gibt Bodenstaubsauger als Variante mit einem flexiblen Saugrohr an einem Schlitten. Dabei fährt der Gerätekorpus bei der Hausarbeit hinter Dir her. Alternativen bieten Modelle, bei denen der Korpus an einer festen Saugstange montiert ist. Solche Modelle werden auch Stabstaubsauger genannt.
Saugroboter Saugroboter eignen sich für den Einsatz in größeren Räumen, wenn Du wenig Zeit (oder Lust) zum Staubsaugen hast. Die kleinen, meist diskusförmigen Sauger sind autonom in der Wohnung unterwegs und saugen Schmutz über eine Öffnung im Boden an. Oft haben Sie zusätzlich Bürsten an den Seiten, die Staub von Kanten entfernen. Mittels Sensoren navigiert der Saugroboter kollisionsfrei über die zu reinigende Fläche.
Handstaubsauger Hierbei handelt es sich um eine kleine Variante eines Staubsaugers: Auffangbehälter und der meist akkubetriebene Motor befinden sich in einem Gehäuse, das mit einer Hand bedient werden kann. Ein Handstaubsauger ist eine sinnvolle Ergänzung zu einem großen Bodenstaubsauger: Du kannst damit schnell verschütteten trockenen Schmutz – etwa Blumenerde – entfernen und schwer zugängliche Stellen erreichen, zum Beispiel im Innenraum des Autos.
Nass-Trockensauger Nass-Trockensauger sind perfekt, wenn Du häufiger nicht ganz trockenen Schmutz entfernen willst. Schmutz, der nach der Gartenarbeit ins Haus geschleppt wird oder den der Hund an den Pfoten vom Gassigehen mitbringt, sind Beispiele dafür. Bei Handwerkseinsätzen wie Tapezierarbeiten oder auf Balkon und Terrasse ist ein Nass-Trockensauger ebenfalls eine große Hilfe.
Waschsauger Eingebaute Wassertanks für Frisch- und Schmutzwasser sowie Reinigungsmittel sorgen dafür, dass Putzwasser mit Druck auf die zu reinigende Fläche gesprüht und wieder abgesaugt werden kann. Mit entsprechenden Einstellungen kannst Du auf diese Weise sogar Couchgarnituren tiefenreinigen.
Dampfsauger Dampfsauger funktionieren ähnlich wie Waschsauger. Statt Wasser wird hier jedoch mit Hochdruck Dampf ausgestoßen. Der erreicht porentief die zu reinigende Fläche und löst beim Kondensieren zu Wasser die Schmutzpartikel, die dann wieder aufgesaugt werden. Der heiße Dampf wirkt darüber hinaus desinfizierend.
Bürstsauger Bürstsauger verfügen am Saugaufsatz über elektrisch angetriebene Bürstwalzen, die den Staub aus dem Teppichflor lösen, sodass er leicht angesaugt werden kann. Bürstsauger eignen sich besonders für dicke Hochflor-Teppiche, bei denen der Schmutz tief zwischen den Fasern einsinkt.

Viele dieser Staubsaugermodelle sind auch als Akkusauger erhältlich. Damit kannst Du unabhängig von Steckdose und Kabel arbeiten. Die Saugleistung von Akkusaugern ist oft etwas niedriger die des strombetriebenen Modells. Dafür sind die Geräte sehr flexibel und ohne Aufwand einsatzbereit.

Intelligenter Helfer: autonomer Saugroboter

3. Die Sache mit den Staubsaugerbeuteln

Staubsaugerbeutel als Zubehör sind eine Wissenschaft für sich. Die meisten Hersteller haben für ihre eigenen Produkte und meist auch noch für die einzelnen Baureihen jeweils eigene Beutelmodelle. Die sind im Handel mit Artikelkürzeln versehen. Am besten notierst Du Dir vor dem Einkauf sowohl die genaue Modellbezeichnung Deines Staubsaugers als auch das Kürzel der alten Beutelpackung.

Staubbeutel selbst sind raffinierte Konstruktionen: Die Beutel bestehen in der Regel aus mehreren luftdurchlässigen Vlieslagen, in denen der gesammelte Staub aufgefangen wird und mit einem Griff entsorgt werden kann. Eine kleine Schwäche von Staubbeuteln ist der typische „Staubsaugerduft“. Der entsteht durch den Eigengeruch des Staubs, der durch das Beutel-Vlies nach außen diffundiert. Spezielle Duftfilter mindern den Effekt ein wenig.

Tipp: Wenn Dich der Geruch stört, kannst Du auf ein beutelloses Staubsaugermodell zugreifen. Bei solchen Varianten wird die angesaugte Luft mit spezieller Technik in Wirbel versetzt – die sogenannte Zyklon-Technik. Durch die dabei einsetzende Zentrifugalkraft werden die Schmutzpartikel seitlich weggedrückt und landen in einem Plastikbehälter, der sich nach dem Saugen sofort entleeren und säubern lässt. Ein weiterer Vorteil der beutellosen Sauger: Es fallen keine Kosten für Verbrauchsmaterial an.

Beutellos, aber mit viel Zubehör

4. Energieeffizienzklassen und Saugleistung: Das solltest Du beachten

Seit 2017 gilt für klassische Boden-Staubsauger eine europäische Norm, die die Leistungsaufnahme begrenzt. Neu produzierte Staubsauger dürfen nun nur noch 900 Watt stark sein. Die Reduzierung der Saugleistung hat Produkttests zufolge keine Auswirkungen auf die Gerätefunktionen, schlägt sich aber positiv in der Ökobilanz und den Grenzwerten für Lärmemission – aktuell 80 dB(A) – nieder.

Das Energielabel eines Gerätes gibt Auskunft über verschiedene Werte:

  • Energieeffizienz
  • Staubemission
  • Teppich- und Hartbodenreinigungsklasse

werden mit Buchstabencodes von A bis G bewertet. Je näher am „A“, desto besser erfüllt das Gerät die Kriterien.

Dampf machen für die Sauberkeit: mit dem Dampfreiniger

5. Wie oft muss man staubsaugen?

Auch wenn Du nichts verschüttet oder am Schuh auf den Teppichboden getragen hast: Staub und Kleinpartikel wie Härchen, Krümel und Flusen sind allgegenwärtig und in der Luft unterwegs. Teppichböden und Teppiche dienen in positivem Sinne als „Staubfänger“: Im Teppichflor wird der Staub gebunden und kann leicht entfernt werden.

Bei einer normal genutzten Wohnung solltest Du etwa alle zwei Tage zumindest die Laufwege, mindestens wöchentlich den gesamten Teppichboden mit dem Staubsauger reinigen. Sind haarende Haustiere und Kleinkinder im Haus, musst Du entsprechend öfter für Staubfreiheit sorgen.

6. Darauf solltest Du beim Staubsaugerkauf achten

Abgesehen vom Energielabel, das Dir Hinweise auf Umweltfreundlichkeit und Sparsamkeit des Gerätes liefert, gibt es Details, die Du in Deine Kaufentscheidung einbeziehen solltest.

  • Manövrierfähigkeit: Hast Du große freie Bodenflächen oder ist der Platz durch Möbel beengt? Im zweiten Fall kann ein Stabstaubsauger die bessere Wahl sein.
  • Stromzufuhr: Wenn Du Dich für ein strombetriebenes Modell entscheidest, achte auf ein möglichst langes Kabel, das sich sauber wieder aufrollen lässt.
  • Stauraum: Staubsauger sind als Haushaltsgerät recht sperrig. Wenn du nur wenig Stauraum hast, solltest Du die Dimensionen des Saugers nicht unterschätzen.

Kabellose Sauberkeit: Akku-Staubsauger

7. Praxistipps: So saugst Du besonders effizient Staub

Staubsaugen ist wirklich keine Kunst – dennoch kann man die Arbeit mit ein paar Tricks noch einfacher gestalten.

  • Vor dem Staubsaugen solltest Du zunächst alle Kleinmöbel auf dem Boden aus dem Weg schaffen. Das geht schneller, als um Stühle und Couchtische herum zu saugen.
  • Mit Polsteraufsätzen oder Möbelbürste kannst Du sanft Sessel und Sofa wie auch schwer zugängliches Material wie Flechtwaren reinigen.
  • Mit einem langen Ansaugrohr entfernt Dein Staubsauger Staubmäuse und Schmutz aus den hintersten Winkeln und unter Möbeln.
  • Die Saugleistung solltest Du beim Reinigen freiliegender Teppiche hinunterregeln: So bleiben Läufer und Co. nicht an der Düse hängen.

Fazit: Mit einem Staubsauger sagst Du Schmutz auf Boden und Polstern den Kampf an. Finde hier das passende Modell für den Einsatz auf Deinem Teppich!

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