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Frontlader-Waschmaschine – für jeden Bedarf das passende Modell finden

Soll die neue Waschmaschine ein Frontlader sein? Eine weise Entscheidung! Frontlader bieten viele Vorteile: Sie lassen sich als Unterbaugeräte problemlos in der Küchenzeile unterbringen. Das Befüllen und die Entnahme der Wäsche geschehen über die Vorderseite, sodass sich die Oberfläche des Geräts als Abstellfläche nutzen lässt. Moderne Frontlader sind mit allen Raffinessen ausgestattet, von verschiedenen Waschprogrammen über Wasserschutz und Nachlegefunktion bis hin zur Steuerung über eine Handy-App. Was das alles für deine Kaufentscheidung bedeutet, erfährst Du hier.

  1. Welche Vorteile bietet ein Frontlader?
  2. Frontlader nach Haushaltsgröße auswählen
  3. Wasser- und Energieeffizienz – ein wichtiges Kaufkriterium
  4. Welche Ausstattung ist mir wichtig?
  5. Sonderprogramme für Allergiker und Kleinkinder
  6. Fazit – für jeden Anspruch der richtige Frontlader

1. Welche Vorteile bietet ein Frontlader?

Frontlader sind Waschmaschinen mit einer Bullaugen-Tür auf der Vorderseite, die zum Einlegen der Wäsche dient und Einblick in den Waschvorgang bietet. Frontlader oder Toplader – das ist eine der grundsätzlichen Fragen, die vor dem Kauf einer Waschmaschine zu klären sind. Die Antwort hängt vor allem vom geplanten Standort im Wohnraum und dem vorhandenen Platz ab.

Frontlader benötigen mehr Platz. Sie finden vor allem Einsatz, wenn es im Bad nicht auf ein paar Zentimeter ankommt. Vor der Waschmaschine muss ausreichend Spielraum vorhanden sein, um die Tür zu öffnen sowie die Wäsche bequem einzulegen und herauszunehmen.

Viele Frontlader lassen sich in die Küchenzeile einbauen. Ein übliches Maß ist 60 cm Breite, 60 cm Tiefe und 85 cm Höhe. Damit passen sie beispielsweise in die Lücke für die Spülmaschine oder lassen sich statt eines Unterschranks einfügen. Einige Geräte lassen sich komplett in die Küche integrieren und mit einer Schranktür verdecken.

Kriterien, die für einen Frontlader sprechen:

  • Die kompakte Bauweise bewirkt, dass die Maschine beim Schleudern nicht zu „wandern“ beginnt, sondern stabil stehen bleibt.
  • Die meisten Frontlader sind unterbaufähig und somit in die Küchenzeile integrierbar.
  • Für größere Familien gibt es geeignet Modelle mit Ladevolumen über 10 kg.
  • Bei Standgeräten ist die Ablagefläche auf der Waschmaschine nutzbar.
  • Auf den Frontlader lässt sich platzsparend ein Trockner stellen.
  • Die breite Modellauswahl bietet Geräte für jeden Bedarf.

Für weniger groß gewachsene Personen hat der Frontlader den Vorteil, dass sie die Wäsche ohne Schwierigkeiten entnehmen können und sich nicht strecken müssen, um die Waschtrommel bis auf den Grund zu leeren. Wer von Knie- oder Rückenproblemen betroffen ist, sollte an die gebückte Haltung beim Be- und Entladen denken, die bei häufigem Wäschewaschen anstrengend ausfallen kann.

Tipp: Auf die Frontlader-Waschmaschine lässt sich problemlos ein Trockner stellen. Wichtig ist, dass die Waschmaschine nicht kleiner ist als der Trockner. Es empfiehlt es sich, die Geräte desselben Herstellers zu verwenden, sodass sie in den Abmessungen übereinstimmen. Unter der Waschmaschine sollte eine Antirutschmatte liegen. Ein Zwischenbausatz ist unabdinglich. Er sorgt dafür, dass der Turm bei schnellen Schleudergängen stabil bleibt und der Trockner nicht herunterfällt.

2. Frontlader nach Haushaltsgröße auswählen

Single, Paarhaushalt oder Großfamilie – das regelmäßige Aufkommen an Wäsche entscheidet wesentlich über die geeignete Waschmaschine.

  • Ein Haushalt mit ein bis zwei Personen kann mit einem Gerät bis 5 kg Fassungsvermögen und 1000 U/min auskommen. Diese Frontlader gibt es in geringeren Abmessungen, was für kleine Wohnungen günstig ist.
  • Ist die Waschmaschine für drei bis vier Personen gedacht, empfiehlt sich eine Ladekapazität von 6 bis 8 kg. Bei diesen Geräten gibt es platzsparende Modelle mit weniger als 50 cm Tiefe, die sich gut in die Einbauküche integrieren lassen.
  • Für eine Großfamilie mit fünf und mehr Personen ist ein Gerät mit 9 bis 12 kg Fassungskraft geeignet, das die Wäscheberge zügig abarbeitet. Hochtouriges Schleudern mit 1.600 U/min trocknet die Wäsche so weit vor, dass die anschließende Trocknung auf der Wäscheleine oder im Trockner deutlich schneller vonstattengeht.

3. Wasser- und Energieeffizienz – ein wichtiges Kaufkriterium

Die Waschmaschine kommt in vielen Haushalten täglich zum Einsatz, ein wirtschaftlicher Energieeinsatz ist wichtig. Die meisten modernen Geräte gehören der Energieeffizienzklasse A+++ an und sind damit sehr sparsam im Stromverbrauch. Das zahlt sich auf lange Sicht aus und sollte bei der Einkaufsentscheidung Berücksichtigung finden. Maschinen der Klasse A++ sind unter Umständen preiswerter in der Anschaffung, liegen aber im Stromverbrauch über den effizienteren Modellen.

Achte beim Kauf auf die im Frontlader integrierten Sparprogramme. Damit lässt sich der Wasserverbrauch reduzieren. Die Programme waschen oft länger, dafür aber sparsam. Schnellwaschprogramme sind praktisch und zeitsparend, im Handumdrehen ist die Wäsche sauber. Aber sie kosten mehr Energie. Viele Waschmaschinen verfügen über sogenannte Eco-Programme, die bei niedrigen Temperaturen schonend waschen und weniger Strom verbrauchen.

Tipp: Waschgänge mit voller Ladung sind effizienter. Beim Einkauf ist zu überlegen, wie viel Wäsche tatsächlich anfällt. Im Hinblick auf den Energieverbrauch ist es nicht sinnvoll, einen größeren Frontlader zu kaufen und die Trommel halb voll zu laden. Der Energieverbrauch halbiert sich dadurch nicht. Viele Modelle besitzen ein Wasserautomatik-System. Sensoren erkennen, wie viel Wäsche sich in der Trommel befindet und passen die Wassermenge an.

4. Welche Ausstattung ist mir wichtig?

Die heutigen Toplader verfügen über zahlreiche Eigenschaften, die das Waschen sicher und bequem gestalten. Ob Startzeitvorwahl, Autodosierung des Waschmittels, Kindersicherung oder spezieller Bedienkomfort – jeder Nutzer hat eigene Präferenzen und kann aus der breiten Palette der Ausstattungsmerkmale auswählen.

  • Zum Standard gehört heute der Wasserschutz oder die Aquastopp-Funktion, die Überschwemmungen vorbeugt, wenn ein Fehler auftritt.
  • Die neuesten Geräte sind mit WLAN ausgestattet und mit einer App steuerbar. Das kann für Berufstätige mit unregelmäßigen Arbeitszeiten interessant sein. Statt die Maschine im Zeitschaltmodus zu betreiben, lässt sie sich auf dem Heimweg starten und beobachten. Trotz dieser WiFi-Smart Control kommt man um das manuelle Beladen und Entnehmen der Wäsche (noch) nicht herum.
  • Frontlader mit Invertermotor laufen leiser und mit geringem Verschleiß, sind jedoch teurer. Einige Geräte versprechen weniger als 50 dB Lärmbelastung während des Waschgangs. Das geräuscharme Waschen kann sich für Familien mit Kindern als wichtig erweisen. So werden die Kleinen beim Schlafen nicht gestört. Empfindliche Nachbarn in hellhörigen Gebäuden fühlen sich weniger beeinträchtigt.

Tipp: Häufig passiert es, dass sich nach Beginn des Waschvorgangs noch Wäschestücke anfinden, die mit in die Maschine sollten. Das ist heute bei Frontladern kein Problem mehr. Zahlreiche Modelle verfügen über eine sogenannte AddWash-Klappe, die das Nachlegen problemlos gestattet.

Bei anderen Modellen ist es über die Menüführung möglich, das Gerät zu stoppen, um weitere Wäscheteile hinzuzufügen. Die Maschine prüft und zeigt an, ob sich die Bullaugen-Tür noch öffnen lässt.

Einfaches Nachlegen der Wäsche durch die AddWash-Klappe

5. Sonderprogramme für Allergiker und Kleinkinder

Effiziente Wäschepflege mithilfe zahlreicher Sonderprogramme

Wer mit Kindern zusammenlebt, weiß Sonderprogramme zu schätzen, beispielsweise zur Fleckenentfernung oder für die schonende Wäsche von Babybekleidung.

Auf die zunehmende Zahl der Allergiker haben sich die Waschmaschinenhersteller eingestellt. Besondere Spülprogramme sorgen dafür, dass Allergene wie Tierhaare, Pollen oder Milben aus Bettwäsche und Kleidung heraus gespült werden.

Wer viel Sport treibt, kann Frontlader mit Programmen für Sportwäsche sowie zum Imprägnieren für Outdoor-Kleidung wählen.

Daneben verfügen viele Modelle über spezielle Programme für Blusen, Hemden, Seide sowie über Speed- und Mix-Waschverfahren.

6. Fazit – für jeden Anspruch der richtige Frontlader

Wenn die alte Waschmaschine nach zehn oder mehr Jahren nicht mehr richtig funktioniert, lohnt es sich nicht, an eine größere Reparatur zu denken. Die modernen Geräte sind leistungsfähiger, überzeugen mit interessanten Ausstattungsmerkmalen sowie speziellen Programmen. Sie waschen deutlich energie- und wassersparender. Für jeden Anspruch findet sich ein Modell, das in Preis und Leistung überzeugt.

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